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Stimmen | Pressestimmen




ja, ja, ja!!! das hat mich ja damals so begeistert! - ich erinnere : das war so 1 lebendiges, junges, frisches gedicht!

friederike mayröcker zu/über nichts ist wichtiger


"violante" basiert auf der wahren geschichte eines ehrenmordes, geschrieben als furioses cross-over von grosser oper und quentin tarantinos blutigen kino-thrillern.  – ein literaturdichtes und zugleich luftiges gewebe, unbefangen gegenwärtig, locker historisch. eine vor referenzen nur so sprühende prosa.  - herbert j. wimmer


judith nika pfeifers sprache erzählt nicht nur inhalt, sondern erzeugt einen raum jenseits der realen räume. was überflüssig ist, lässt die autorin wegfallen, pathos wird mit genauem gespür gebrochen.

jenny erpenbeck


diese gedichte sind aufhellungen in der mehrfachen bedeutung des wortes, sind heiter, einleuchtend, sind auch klärend und können gar grell sein. eine fröhliche wissenschaft aus versen.

doron rabinovici


zeit ist bewegung und bewegung ist zeit: diesem grundprinzip schreibend zu entsprechen gehört zu den faszinierendsten eigenschaften der zwölf prosastücke, die unter dem titel ZWISCHEN einander in einem der erfreulichsten bücher der letzten zeit zugeordnet werden. wer zeit sagt, muss auch raum sagen, und orte denken, die bewegung an diesen und zwischen diesen orten, die bewegung zwischen menschen und zwischen den schichten der vergangenheiten in der gegenwart des erzählens. wien und wiepersdorf, berlin, montreal, edinburgh, sarajewo, hollywood: in und zwischen diesen orten bewegen sich die menschen in und mit ihren geschichten, die ebenso luftig wie präzise erzählt werden. judith nika pfeifer beherrscht die kunst der aufgelockerten dichte, was drin sein muss, ist da, in sicher gesetzten schnitten, die texte atmen frei und entwickeln zügig ihre bilder- und gedankenwelt. (...) relativ zu dem, was heute so als literatur erscheint, ist ZWISCHEN ein grosses buch, das genau und spannend erzählt, dass und wie relativität alles ist, was wir haben und was wir sind.

herbert j. wimmer, zu: judith nika pfeifer: ZWISCHEN. prosa. czernin verlag, wien 2014, 111 seiten, kolik – zeitschrift für neue literatur, märz 2015


literaturhaus.at, rezensionen, 22. oktober 2014

nika pfeifer gelingt in vielen der in zwischen versammelten geschichten das meisterstück, mit leichter hand, konzentriert und lakonisch so zu erzählen, dass von satz zu satz, mit steigender spannung, der freiraum wächst, in dem diese texte zu schweben scheinen und dem sie sich öffnen – es mag der freie raum des jederzeit unsicheren lebens sein, der wichtigen fragen, nach sinn, liebe und tod. mehr kann man von kurzgeschichten nicht erwarten; und alles wird hier eingelöst, auch und vielleicht gerade dort, wo die 1975 geborene autorin souverän ihre eigene generation skizziert, die es – zwischen (sic!) mobilen prekariatsjobs und abgeklärten oder unentschiedenen liebesverhältnissen, zwischen medialen verlockungen und realen enttäuschungen – schwer hat, sich entschiedener im dasein einzurichten.

birgit schwaner



deutschlandfunk, 06.04.2013

meditative hip-hop poesie. judith nika pfeifer: "nichts ist wichtiger ding kleines du", mitter verlag. 



falter, 27.02.2013

in einer zeit, in der leute gerne hunderte seiten lange schwarten lesen, sich aber kaum jemand zeit für lyrik nehmen will, kann man das ruhig als ansage verstehen. zumal pfeifers gedichte ganz unverkrampft heutig daherkommen. sebastian fasthuber



ö1 nachtbilder - poesie und musik, 09.02.2013

"nichts ist wichtiger ding kleines du". von judith nika pfeifer. (mitter verlag). es liest yohanna schwertfeger. gestaltung: nikolaus scholz. redaktion: edith-ulla gasser. in "nichts ist wichtiger ding kleines du" geht es um möglichkeiten, um widersprüche, die keine sind. judith nika pfeifer verdichtet ihr leben, beobachtet die welt in sich und rund um sie herum. egal ob sie sich in die südsee denkt oder ob sie liebes- und liebes-unmöglichkeitsmomente in kurze blinklichter verwandelt,- ihre gedichte sind immer transformationsmaschinen, transportvehikel in andere welten.



literaturhaus wien, 12.10.2012

judith nika pfeifer ist mit ihrem ersten lyrikband "nichts ist wichtiger. ding kleines du" eine neue post-digitale poetische wertschöpfung gelungen. ihre meditativen graffitis besitzen ewigkeitscharakter. pfeifers wunderbar leichte, heiter-melancholische hip-hop-poesie ist praktische "kunst zum festhalten" und echte lyrik zum anfassen. 



judith pfeifer arrangiert alltagsbeobachtungen zu witzigen, frischen, unkonventionellen klang- und wortgebilden. sie verdichtet ihr leben, beobachtet die welt in ihr und um sie herum, gewinnt dem belanglosen neue, überraschende qualitäten ab. in kurz- und kürzestgedichten wirft sie erhellende schlaglichter auf die lebens- und liebeswelten der internet- und facebookgeneration.

jurybegründung reinhard-priessnitz-preis 2012 von gustav ernst und robert schindel



ein pragmatisch-verspielter ansatz ist es, mit dem sich judith pfeifer dem schreibprozess nähert, nonchalante ungezwungenheit, die man spürt. sei es in der kürzestprosa der 33-jährigen, oder eben in ihrer lyrik. 

manfred gram , the gap, magazin für musik, film, games, web & creatives, 094/2009



münchner merkur,  27.10.2010

judith pfeifer, deren gedichte geistreiche sprachliche lockerungsübungen sind. judith pfeifer "wienert" und "entwienert" sich selbst, sie schreibt: "habe liebe gefunden, fühlt sich an wie von der stange, passt..."



süddeutsche zeitung, 23.10.2010

mehr größenwahn wagen: die multikunst-frau augusta laar pflegt den "schamrock - salon der dichterinnen" und lädt lyrikerinnen aus österreich ein, darunter judith nika pfeifer, eine die einen aufhorchen lässt.



kleine zeitung, 24.02.2011

von nashorn, barbaren und herzmaschine




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